Aktuelles

„Hellweg Konkret“ machte sich in den Jahren 2014 – 2016 auf den Weg, um das konkrete Kunstschaffen in der Hellwegregion nach 1945 aufzuspüren. In einer fünfteiligen Ausstellungsreihe mit Stationen in Soest, Unna, Hamm, Ahlen und Arnsberg konnte das Ergebnis dieser Spurensuchaktion eines gewichtigen Teils des modernen künstlerischen Schaffens, nämlich der geometrischen Abstraktion, die in Vergessenheit zu geraten drohte, präsentiert werden. Zu entdecken waren Malerei, Grafik und Skulptur von Künstlern aus der Hellwegregion, in deren Schaffen klar voneinander abgegrenzte geometrische Formen und Farbflächen stehen. In ihrer Kunst verzichten die Künstler dabei vollkommen auf gegenständliche Darstellungen. In der Einfachheit der vorwiegend geometrischen Formensprache zeigt sich eine erstaunliche Bandbreite an Variationen, die mit den Augen erkundet und nachvollzogen werden will. Deren kompositorische Vielfalt greift zurück auf mathematische Systeme, die von einfachen Berechnungen bis hin zu komplexen optischen Visualisierungen reichen.

Die Stiftung Konzeptuelle Kunst hat es sich zur Aufgabe gemacht, konkretes künstlerisches Schaffen in der Hellweg Region nachhaltig zu fördern. Die Stiftung war deshalb maßgeblich an der Umsetzung von „Hellweg Konkret“ beteiligt und setzt ihre diesbezüglichen Bemühungen fort. Dazu gehört, dass sie mit ihren ureigenen Ausstellungsprojekten im Museum Wilhelm Morgner RAUM SCHROTH entsprechende Akzente setzt. Zunächst einmal werden Künstler, die in der SAMMLUNG SCHROTH vertreten sind, vorgestellt. Darüber hinaus lädt die Stiftung konkrete Künstler aus anderen Regionen ein, sich in der Hellweg Region zu präsentieren. Dafür steht sinnbildlich das Ausstellungsprojekt Gäste Konkret mit Künstlern aus Deutschland und Frankreich.

Des Weiteren unterstützt sie Ausstellungsprojekte in der Region, wie z.B. die aktuelle Ausstellung Die kristalline Welt des K.G. Schmidt im Museum Westfälische Salzwelten in Bad Sassendorf. K. G. Schmidt gehört zu den konkreten regionalen Künstlern, die im Rahmen des Ausstellungszyklus „Hellweg Konkret“ in der Region vorgestellt wurden.

Die Stiftung legt darüber hinaus Wert auf die Vernetzung dieser beiden zeitlich parallel verlaufenden Ausstellungs- vorhaben, deren beider Fokus auf der konkreten Kunst liegt. Museums- und kunstpädagogische Angebote und ein vielfältiges Rahmenprogramm flankieren die Ausstellungen und bieten somit weitere Zugänge zum Verständnis der konkreten Kunst.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Ihr
Hellweg Konkret Projekt Team

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