Gustav-Lübcke-Museum, Hamm

21.02. – 05.09.2021
RITA ROHLFING
Gustav-Lübcke-Museum

Neue Bahnhofstraße 9, 59065 Hamm





Rita Rohlfing – Arbeitsentwurf für Ausstellung im Gustav-Lübcke-Museum 2021

Rita Rohlfings große Inspiration sind individuelle architektonische Gegebenheiten. Die Kölner Künstlerin verschmilzt Raum und Kunst zu einer durchdachten Einheit, die ganzheitlich von ihr gestaltet und solcherart erfahrbar wird. Ihre Rauminstallationen entwickelt sie aus klaren geometrischen Formen und monochromen Farbklängen. Die wesentlichen Komponenten Raum, Fläche, Farbe und Licht verändern sich beim Begehen der Rauminstallation. Je nach Standpunkt sieht der Betrachter andere Teile der Installation und wird im Durchschreiten des Raums selbst zu einem Teil der Installation. Im Gustav-Lübcke-Museum geht mit der Veränderung des Innenraums auch eine Verwandlung des Außenraums einher. Sobald die Betrachtung durch die dort vorhandene große Glasfassade erfolgt, erscheint auch der weiträumige Museumsvorhof mit dem markanten Säulengang wie in ein farbiges Licht getaucht und durch die tages- und jahreszeitlichen Bedingungen einer ständiger Veränderung unterworfen. Rita Rohlfing erweitert behutsam die Kunst des Konkreten. Ihre Arbeit spiegelt die gesellschaftlichen Verhältnisse unserer Zeit, in der die Grenzen zwischen der virtuellen und der realen Welt kaum noch existieren. Rita Rohlfing lebt und arbeitet in Köln und ist mit ihren Werken in zahlreichen Sammlungen und im öffentlichen Raum vertreten. 2018 war sie Preisträgerin des (Award winner) Leo-Breuer-Preis.

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